"Der Aufbau des Fassadengerüsts. Copyright M. Schneider. 2008. 2. Szene Bei nicht tragfähigem Boden werden Bretter unter die Fußspindeln gelegt. Dann werden die Fußspindeln aufgestellt. Achten Sie darauf, dass der Abstand zur Fassade möglichst gering sein muss, um die Unfallgefahr zu minimieren. Der Abstand der Belagkante zur Fassade muss kleiner als 30 cm sein. 3. Szene Jetzt werden die unteren Diagonal-befestigungen über die äußeren beiden Fußspindeln geschoben. Damit die Fußspindeln im richtigen Längsabstand zueinander stehen, wird über die Kippstifte der Diagonal-befestigung ein Rückengeländer eingehängt. Dann können die ersten beiden Vertikalrahmen aufgestellt werden. 4. Szene Die Rahmen werden auf die Fuß- spindeln gesetzt, und die erste Diagonale wird an den äußeren Kippstiften eingehängt. Die Diagonalen haben an einem Ende zwei Löcher und am anderen Ende eines. Bei der unteren Diagonale wird der kürzere Lochabstand gewählt, in den später folgenden höheren Etagen benutzt man den langen Abstand, indem man die außen liegenden Löcher benutzt. 5. Szene Danach können die ersten Holzbeläge aufgelegt werden. Sie stabilisieren das erste Gerüstfeld. Achten Sie jetzt darauf, dass dieses Feld mit den Höhen- verstellern der Fußspindeln genau waagerecht und lotrecht ausgerichtet wird. Alle weiteren Felder justieren sich dann automatisch richtig. 6. Szene Jetzt können weitere Gerüstfelder in der untersten Gerüstebene aufgestellt werden. Die weiteren Arbeitsschritte sind: Fußspindeln aufstellen, Rahmen aufsetzen und Holzböden einhängen. In der untersten Gerüstebene brauchen noch keine Rückengelän-der eingehängt werden. Ebenso fehlen hier noch die Bordbretter. Diese werden erst in der nächsten Ebene eingebaut. 7. Szene Herzlichen Glückwunsch! Die untere Gerüstreihe steht! Für die nächste Gerüstebene werden nun zwei Rahmen aufgesetzt. Dann legt man zur Stabilisierung die beiden Holzbeläge auf, und hängt anschließend die Rückengeländer an den Kippstiften ein. Das nächste Gerüstfeld wird ebenso aufgebaut, und die Diagonale wird an den Kippstiften eingehängt. 8. Szene Um später in die nächste Gerüstetage zu kommen, wird jetzt ein Durchstieg aufgelegt, das ist eine Belag mit Leiter und mit einer Luke, die man öffnen kann. Die Etage wird nun mit den Bordbrettern an den Stirn- und Längsseiten versehen. Außerdem werden an den Stirnseiten die Stirngeländer mit den Kupplungen angebracht. Jetzt ist der vorgeschriebene Schutz an den drei Seiten vollständig."
 
   
 
 
Der Aufbau des Fassadengerüsts